Tja, was soll man über eine Landschaft am Ende der (europäischen) Welt sagen?
Einer Gegend, wo am Horizont Wasser und Land eins werden. Wo sich endlose Strände und steinige Felsmonster zu einer grandiosen Kulisse vereinigen. Wo sich pittoreske Hafenstädte mit einer wildromantischen Küstenlandschaft abwechseln. Wo man sprichwörtlich wie
„Gott in Frankreich“ leben und das französische „laissez fair“ erleben kann.
Ja, dort möchte man doch am liebsten mal Urlaub machen – hab ich gemacht,
bis dato 15 (in Worten fünfzehn) mal!!
Langweilig? Nein, beileibe nicht. Es gab jedes Mal wieder etwas Neues zu entdecken:
Angefangen mit dem grandiosen Mont St. Michel
am Anfang der Bretagne, über Cancale
mit seinen Austernbänken nach Saint Malo,
der alten Korsarenstadt. Weiter über die Rance-Mündung mit dem Gezeitenkraftwerk nach Dinan,
der mittelalterlichen Stadt über der Rance.
An der Côte d‘Emeraude
geht’s zum Fort la Latte
und Cap Frehel
nach Sable d‘Or les Pins
mit seinem riesigen Goldstrand, dann über Erquy
zur Côte de Granit Rose
nach Trégastel.
Besuch von Lannion, Morlaix, Roscoff, Plouescat
und weiter zur Pointe de Saint Mathieu.
Côte des Abers, Côte des Légendes
und Côte d’Iroise,
alle im Nord-Finistére gelegen, sind die bekanntesten Küstenabschnitte.
Zum Ende der nördlichen Bretagnereise nach Brest,
dem grossen Hafen und Marinestützpunkt. Unvergessliche Ausblicke auf das Meer inklusive!
Das Wetter, auch so ein Thema, also grundsätzlich ist in der Bretagne alles möglich: Sommer und Sonne, kalt und nass, lauwarm bis heiss und stürmisch bis windstill - alles schon an einem Tag erlebt, aber das macht ja gerade den Reiz einer wilden Küstenlandschaft aus. Also nicht verzweifeln, auf Regen folgt Sonne… oder so ähnlich.
Für den nördlichen Teil der Bretagne gibt’s auch ein paar Filme auf Youtube von mir: